Von Poppenbüttel nach Klein-Borstel

An der Alster bei Wellingsbüttel

An der Alster bei Wellingsbüttel

Der seit Tagen angekündigte Schnee wollte auch heute nicht eintreffen. Stattdessen schien die Sonne; ein Umstand, den ich trotz hartnäckiger Schneeneigung nicht ignorieren wollte und daher einen Spaziergang an der Alster plante.

Da ich am früheren Abend schon eine Verabredung hatte, kam mir die Aussicht auf eine kürzere Tour entlang des Flußlaufs ins Stadtgebiet sehr gelegen. Vom Bahnhof Poppenbüttel, der übrigens von Altona fast genausoweit wie Aumühle entfernt liegt, erreichte ich schon nach wenigen Schritten das Alstertal, das wie ein geschützter Korridor durch die Besiedelung verläuft, und sogar selbst bei winterlicher Blattlosigkeit den Eindruck des Eingehülltseins nicht ganz aufgibt.

Ohne Überraschung fanden sich bei dem schönen Sonnenschein auf dem Weg zahlreiche Spaziergänger und manche Radfahrer, die jedoch wenig störten und dabei dem Gefühl, sich in freier Natur zu befinden, keinen Abbruch taten. Einzig das Brummen der umliegenden Stadt drang in die winterliche Stille.

Vereister Nebenarm der Alster

Vereister Nebenarm der Alster

Die Temperatur hatte gefühlt in den letzten beiden Tagen zugenommen, während der Boden im Altertal noch an vielen Stellen Frost aufwies, Nebenarme des Flußes sogar vereist blieben.

Immer den Schleifen der Alster entlang, erreichte ich nach etwa 1½ Stunden Klein-Borstel, wo ich die Bahn in Richtung Innenstadt nahm. Abends dann erstes Treffen mit der Literaturgruppe.

  

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