Mein 2018

Ich selbst in 2018

2018

Ende des letzten Jahres beschlich mich eine leichte Furcht, 2018 könnte mir nicht ebensogut gelingen, wie das Jahr zuvor, 2017. Ich kann heute immerhin sagen, die Furcht erwies sich als beinahe unbegründet.

Auch 2018 ist mir erstaunlich gut gelungen. Ich war 5 Mal in Falster (ein neuer Rekord) und im Sommer wieder in Schweden, wobei ich im Rückblick die Hitze nicht mehr ganz so schlimm erinnere, wie sie mir vor Ort vorkam. Dennoch werde ich mich wohl darauf einstellen müssen, dass der Klimawandel auch bis nach Schweden reichen wird.

Selbst mit Kamera an der Landstraße bei Risan

In heiterer Stimmung an der Landstraße bei Risan

Ich habe in der (analogen) Fotografie weiterhin gute Fortschritte gemacht. Mir sind dieses Jahr einige schöne Bilder geglückt. Mein Fototagebuch verzeichnet für 2018 gut 2980 Bilder, während dieses Blog respektable 140 Artikel aufweist. Meine Radiosendung kam auf 11 Beiträge. Das sind sehr ordentliche Resultate, die für meinen Fleiß und meine Beharrlichkeit sprechen.

Zu Anfang des Jahres, der von rechtem Winter geprägt war, fand ich Gelegenheit für neue Spaziergänge in der Umgebung von Hamburg, so wie ich später im Frühjahr das Schnaakenmoor und zu Beginn des Herbstes das Billetal für mich entdeckte. Letzteres auch für die Fotografie eine der ergiebigsten Strecken.

Wohin in 2019?

Wenn sich gegen Ende des Jahres 2018 meine Stimmung leicht eintrübte, so lag das daran, dass meine drängendste Frage nach einem dauerhaften Zuhause weiterhin ungeklärt bleibt. Hatte ich noch bis in den November daran gedacht, meine Wohnung in Frankfurt entdgültig aufzugeben, kamen mir, gerade unter dem Eindruck des letzten Aufenthalts, der keineswegs nur positive Seiten auswies, wie der Dezembersendung zu entnehmen ist, wieder Zweifel, ob Hamburg wirklich meinem Streben und Sehnen gütiges Entgegenkommen bieten wird. Nach wie vor bestehen zwei große Hindernisse; der Immobilienmarkt mit seinen überzogenen Preisen und das soziale Umfeld, das nach meinem Abschied von der Kunst praktisch nicht mehr existiert und mich vor die Frage stellt, wo ich (in Hamburg) noch Menschen finden soll, die meine Gedanken und Werte teilen. In dieser Hinsicht gab es für mich auch 2018 kein Vorankommen.

Zweifellos sollte ich versuchen, in 2019 diese Probleme anzugehen oder eine entsprechende Erzählung für meinen Aufenthalt in Hamburg finden. Bin ich vielleicht hier in Ferien? Oder bin ich gar nicht da? Ich würde dies mit Vorsicht eine Herausforderung nennen.

Und wie ist es Euch in 2018 ergangen?

  

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