Neues Objektiv Nikon Nikkor SW65

Nikon Nikkor SW65 -- kamera 5498

Das Nikon Nikkor SW65 improvisiert an meiner Kamera angebracht.

Ich war heute zu ersten Mal auf dem Fotoflohmarkt im Hamburg-Haus Eimsbüttel, eine Gelegenheit, die mir immer wieder entgangen ist und die mir mehr bedeutete, als zum Beispiel Kunst schauen bei der Frise.

Ohne große Überraschung bestanden wohl 90% der dort angebotenen Gegenstände aus dem Segment Kleinbild, so daß ich zuletzt noch großes Glück hatte, an einem Tisch dieses Nikon Objektiv zu entdecken. Dazu noch auf einer Einstellschnecke montiert, zu dem sehr moderaten Preis von 100 Euro. Da musste ich einfach zugreifen.

Und kaum zuhause angelangt, juckte es mich, das Objektiv auf meine Gottschalt zu montieren, wozu ich mittels einer Säge die hölzerne Objektivplatte ansägen musste. Ursprünglich war das Nikon in einer Art Eigenkonstruktion wohl an einer Sinar angebracht. Ich bekam die entsprechende Frontstandarte dazu. Ob der Sprung in der Frontlinse durch meine Sägerei zustande kam oder schon vorher existierte, liess sich dann nicht mehr sagen. Ärgerlich, doch für meine Art von Fotografie zum Glück zweitrangig.

Natürlich wollte ich auch gleich eine Probeaufnahme anfertigen:

Innenhof

Innenhof

Der weiche und sehr reduzierte Kontrasteindruck dieses Bildes hat weniger mit dem Objektiv, als mit dem Entwickler (Rodinal) zu tun, den ich hier, wie schon zuvor, in der Verdünnung 1:200 einsetzte, aber mit 5ml anstatt 10ml Grundsubstanz. Offensichtlich sorgte das für diesen körnigen und teils ungleichmässigen Bildeindruck, der diese Gartenszene in mehrere Abschnitte zerlegt, die miteinander um den Gesamteindruck ringen. Das sollte man in groß sehen.

Ob damit schon definitives zu dem neuen Nikon gesagt bleibt, wird sich noch zeigen.

  

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