Auf waldigen Wegen bei Büdingen

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Eichenhain hinter Büdingen

Ausnahmsweise mal an einem Montag eine überraschend ausgedehnte Tour mit Rainer durch den Wald hinter Büdingen unternommen.

Auto am Stadtrand von Büdingen geparkt, ein kurzes Stück bergan und fortan gings auf einem Höhenrücken immerzu durch den Wald auf sehr angenehmen Wegen. Die Luft war frühlingslau, während die Natur drumherum noch den Winter zu spüren schien. Rainer ist diesen Weg noch vor 3 Wochen im Schnee gelaufen.

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Den Scheitelpunkt der Tour bildete ein weitläufig mit mächtigen Eichen bepflanztes Areal, angeblich einmal Teil einer alten Reichsstraße (evtl. die Reffenstraße). Man merkt, die Bäume sind teils schnurgerade gepflanzt. Hier finden sich auch auf einem lichten Grasstück die Ruhestätten der Familie zu Ysenburg und Büdingen, auf Wegbeschreibungen auch ‚Fürstengräber‘ genannt. Wir wollten annehmen, dass ihnen auch der Wald gehört und sie deswegen dort außerhalb gemeiner Friedhöfe liegen dürfen.

Fürstengräber bei Büdingen

Fürstengräber bei Büdingen

In einer leichten Schleife den sachten Hang hinab liefen wir wieder auf Büdingen zu. Das letzte Stück an einer befahrenen Straße entlang, die wir glücklicherweise durch einen Übertritt eines Mühlgrabens verlassen und dadurch die gegenüberliegende Seite des Hangs, der sich nach Büdingen richtete und einige beachtliche Villen aufwies, erreichen konnten.

Die Schnitzelfindung gestaltete sich trotz des Montags nicht allzu schwierig. Schon nach einigen Metern in der fachwerkgesäumten Innenstadt an einer Weggabelung fanden wir einen Italiener (La Locanda), der das gewünschte umstandslos auftischte. Leider konnte mein Schnitzel nicht 100% überzeugen, da von einem seltsamen, nicht recht einzuordnendem Geschmack. Pommes und Salat waren hingegen tadellos.

Die Wegstrecke:

https://www.ich-geh-wandern.de/b%C3%BCdingen-zwischen-fachwerkstadt-und-heiligem-hain

  

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