Auf Abwegen bei Sülldorf

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Eh. Kies- oder Tongrube bei Sülldorf, 22.4. 2018

Paradoxerweise genau wegen des schönen Wetters blieb ich zögerlich, mich für eine Tour zu entscheiden, weil ich nicht wusste, welche die angenehmste wäre. Und dann noch das Problem, dass der Sonnenschein meiner Fotografie nicht gelegen kommt. Endlich doch das Elbufer gewählt mit einem großen Schlenker über Sülldorf.

Schon auf der Karte hatte ich mich vorsorglich informiert, was ich in Sülldorf bemerken könnte, denn ich wollte nicht allzufrüh am Falkensteiner Ufer eintreffen. Da sollte es einen ‚Waldpark Marienhöhe‘ geben, über den das Netz nicht allzuviele Informationen preisgab. Also, als der Sülldorfer Mühlenweg den Wald erreichte, bog ich nach rechts ab, um alsbald an eine Abhang zu gelangen, der oberhalb einer beachtlich tiefen Senke lag. Wahrscheinlich eine ehemalige Ton- oder Kiesgrube. Ein Sturz von geschätzten 50 Meter. Dass es das in Hamburg gibt. Ich wähnte mich fast schon im Gebirge!

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Und erwähnter Waldpark lag inmitten dieser Senke. Weitgehend Abenteuerspielplatz, durchsetzt bei der warmen Witterung von allerlei Grillgeräten, die den entsprechenden Qualm und Geruch verbreiteten. Von dort schlug ich mich durch den Wald, entlang des Golfplatzes, an dem ich mal an meiner ersten Tour in diesem Gebiet, im Januar 2014, vorbeikam, hinauf zu Tafelberg, Seven-Simon Park, Puppenmuseum und schliesslich hinab ans Falkensteiner Ufer.

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Elbstrand, Falkensteiner Ufer

Das Falkensteiner Ufer gab sich spärlich definiert. Dabei war noch nicht einmal viel los. Am kleinen Kiosk wäre ich gerne eingekehrt, doch kam mir die Zeit noch ein wenig früh vor, nach der kurzen Strecke von Sülldorf. Schade. Auch hinter Blankenese keinerlei Auffälligkeiten. Später ein Eis.

Im Jenischpark dann meine bekannte Eiche fotografiert. Sie stand noch, wie die meisten Bäume im Park, in einem zarteren Grün und noch nicht vollständig belaubt.

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Eiche im Jenischpark

Zweifache Ausführung. Einmal in 4×5 auf Fotopapier (Schwarzweiß) und 6×9 auf Colornegativ (Portra160). Kein geringer Aufwand, die Kamera entsprechend zu justieren. 6×9 hat weniger Bildfeld als 4×5. Belichtungsmessung aufgrund des direkten Sonnenscheins problematisch. Direkt aufs Gras. Hat sich später als ungenau erwiesen.

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Selbst mit Kamera

Nach dem beschwerlichen Anfang, hatte ich am Ende doch noch eine erfreuliche Tour.

  

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