Mini-Bauwoche im Falsterhus

Vor dem Falsterhus. Mit der Schubkarre Holz holen

Mit der Schubkarre Holz holen

Der Zufall ergab, dass Andrea aus dem Verein mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, mit nach Falster zu kommen, während sie dort einige Malerarbeiten ausführte. Obgleich ich erst vor nicht einmal 4 Wochen im Haus war, sagte ich zu. Es gibt dort immer Arbeit.

Wir fuhren Montag im strömenden Regen im Auto los und erlebten in der Woche eine leichte Besserung, allerdings zum Ende hin mit zunehmend stürmischer Tendenz und sinkenden Temperaturen. Hatte ich noch das letzte Mal über die Kälte geklagt, so war es jetzt fast schlimmer. Möglich, weil der Ostwind gewaltig aufs Haus drückte und durch alle Ritzen kroch.

Westzimmer ausstreichen

Westzimmer ausstreichen

Während Andrea sich ihrem ‚Projekt‘, dem Ausmalen des Westzimmers widmete, in Quellblau, der Entspannung wegen, kümmerte ich mich um andere Dinge. Holz für den Ofen fertig machen, wie jedes Mal. Das Ostbad ausmessen, das dringend saniert werden sollte, wenn wir hoffentlich das Geld dafür haben, denn es sind auch neue Dachfenster nötig. Bücher aus unserer Bibliothek ablichten, besonders diejenigen, die die ehemals linke Vergangenheit des Hauses dokumentieren. Räume danach untersuchen, ob nicht in ihnen eine Dunkelkammer eingerichtet werden könnte. Eine solche gabs einmmal, wo heute die Speisekammer liegt. Schließlich noch, obwohl des fahl grauen Wetters mehrere Fotos mit der Großbildkamera.

Aufziehender Nebel im Praestemose bei Horbelev

Aufziehender Nebel im Praestemose bei Horbelev

Trotz der eher unfreundlichen Witterung einige Spaziergänge, die vom regennassvollgesogenen Erdreich sehr erschwert wurden, so nach Halskov, ins Praestemose und bei sehr kräftigem Wind am Meer, bis immerhin zur ersten Feriekoloni. Und ein Versuch, mit der dänischen Bevölkerung Kontakt aufzunehmen, der leider recht kurz ausfiel, weil wir die Internetseite falsch verstanden hatten und an eine Sport- statt der Regionalentwicklungsgruppe gerieten. Im Dorf haben sie jetzt auch ein Fitnessstudio, aber das ist nicht unser Ding. Nebenbei hatte ich in einem Buch alte Fotos von der Stubbekøbingbahn gefunden, die bis 1966 existierte. Der muss ich unbedingt das nächste Mal nachgehen.

Am Ofen

Am Ofen

Zuletzt, wie immer, abends am Ofen sitzen, eine besondere Freude.

Freitag mittag schon wieder Rückreise, bei Sturm.

  

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