Im Schnee nach Praunheim

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Schneefeld bei Nieder-Erlenbach

Der Schnee war angekündigt worden. Doch als die ersten zaghaften Flocken am Morgen fielen, dachte ich nicht daran, dass es so dicke kommen würde. Als ich am Taunusblick zwischen Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach aus dem Bus stieg, konnte ich beim Weg über die Felder kaum die Hand vor den Augen sehen.

Glücklicherweise hatte ich noch meine Wanderschuhe in Frankfurt. Mit Turnschuhen wäre das bös geworden. Gegen die dichten Schneeflocken ankämpfen, den Schirm trotzig nach vorne gerichtet, kämpfte ich mich ins Eschbachtal vor, wo der Wind nachliess. An einigen Stellen waren Schlittenfahrer unterwegs, die die zaghafte Hänge auszunutzen versuchten.

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Winterliche Nidda bei Harheim

Durch Harheim, über die Nidda, hinauf nach Berkersheim. Hier wollte ich ein kleines Stück mit der Bahn überbrücken, denn bei fortgeschrittener Zeit wäre der Weg entlang des Flußes und Bonames zu lang geworden. Also, bei Eschersheim ausgestiegen und von dort bis Praunheim gelaufen. Wie schon im letzten Jahr haben sie auch in diesem Advent die Buden unterhalb der Kirche zusammengezogen, was nach meiner Meinung der weihnachtlichen Stimmung abträglich ist, weil die Kirche dann so isoliert da steht.

Im Gemeindezentrum an einem Kaffee aufgewärmt, auf den ich dann Bratwurst und Glühwein folgen liess.

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Praunheimer Kirche zur blauen Stunde

Zur schönsten Stimmung noch ein Foto gemacht, das diesmal mit dem Schnee (dem ersten seit 2010) ein wenig matter als sonst wirkt. Erfüllt von dannen. (Der Schnee war leider am nächsten Tag schon wieder weg,)

  

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