Elbhüpfer

An der Bille

An der Bille

An diesem Sonntag hatte ich, nach einem Blick aufs Regenradar, die Wahl im Regen oder in der Dunkelheit zu laufen. Ich entschied mich für ersteres, und, da ich schon letzte Woche in Falkenstein war, für die genau entgegengesetzte Ecke, das östliche Elbufer beginnend bei Hammerbrook.

Von Tiefstack zuerst an der Bille und hinter den Elbbrücken entlang der Elbe und den Baufeldern der Hafencity. Das soll ja Hamburgs neuer goldener Osten werden, wovon auf den ersten Teilstück noch nichts zu bemerken war. Nur, wie ein Vorposen kommender Gentrifizierung das Entencafé, das der wohlgenährten Mittelklasse Schutz vor dem nun aufziehenden Regen bot.

Ponton Entencafé

Ponton Entencafé im Regen

Ich strebte weiter in den Sturm hinein, der das Fortkommen entlang des Versmannkais arg erschwerte und unschön machte. Von der Umgebung bekam ich, dicht unter den Schirm geduckt nicht mehr viel mit, bis ich schon fast am Ende den Aussichtspunkt erreichte und von dort ein Foto schoß.

Baufeld Versmannkai im Regen

Baufeld Versmannkai

In die Hafencity bis ganz an die Spitze, wo ich die Fähre nahm, deren wohlige Wärme ich nur kurze Zeit genießen konnte. Denn an den Landungsbrücken war schon wieder Umsteigen angesagt; für gerade eine Station. Beinahe hätte ich vergessen, dass ich ja in St.Pauli im 8.Salon Künstlerbücher schauen wollte.

Meine kurzen Eindrücke hatte ich schon auf Twitter verbreitet:

Mir lag daran, nachzuprüfen, ob es irgendwelche Publikationen gäbe, die einen Dikurs nach Vorstellungen Pascals und mir voranbrächten. Doch mir ist nichts aufgefallen.

  

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