Mit der Fähre nach Malmö

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DA SCHIFF!

Meine Tour auf der gleichen Strecke vor zwei Jahren blieb mir in guter Erinnerung, und nachdem die letztjährige Verbindung nach Göteborg nicht meinen Erwartungen entsprach, wählte ich wiederum die Fähre Travemünde – Malmö.

Bei den Finnen läuft alles rund. Kein Bordentertainment, keine Animation, dafür Sauna (hab ich zwar nicht genutzt) und zivile Alkoholpreise. Die Passagiere sind meistenteils Trucker, die morgens im Tanktop in der Cafeteria auflaufen und einige verschlafene Familien, die mit dem Wohnmobil nach Schweden unterwegs sind.

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Tschüß, Travemünde

Von Hamburg aus verfolgte mich eine dunkle Wolke, die ich endlich hinter Lübeck abschütteln konnte, so daß der Abfahrt zwar kein Sonnenschein, aber auch kein Regen beschieden war. So ein Bier an Deck und dann in die kleine Kabine, denn es ist nicht viel los an Bord. Und was ist schöner, als morgens bei aufgehender Sonne in einer Stadt anzukommen?

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Ankunft Malmö

Für meine Weiterreise hatte ich mir großzügig 3 Stunden eingerechnet. Da die Fähre pünktlich um 7 am Kai anlegte, hätte ich auch schon den 9 Uhr Zug erreichen können. So nutzte ich die Zeit, ein wenig durch das morgentliche, verschlafene Malmö zu laufen, ein Kaffee mit Bulle und die verbliebene Stunde vor dem Bahnhof abzuhängen, bevor es in die Wälder ging.

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Malmö Bahnhof

  

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