Am Baakenhafen – Sonntag

Am Baakenhafen. Amerigo-Vespucci-Baufeld

Am Baakenhafen. Amerigo-Vespucci-Baufeld

Morgens noch Regen, so daß es nach einem trüben Pfingstsonntag aussah. Dann aber schon am Mittag aufklaren mit nachfolgendem kräftigen Sonnenschein. Allerdings auch sehr starker Wind, der die Fotofreude trübte.

War wieder digital unterwegs, dazu Super Angulon 90mm. In der S-Bahn bis Hammerbrook, von dort mit dem Rad zur Grünen Brücke und weiter zu den Elbbrücken. Unterwegs die Baustelle Billebogen inspiziert. Am Ende des Baakenhafens wollte ich Fotos des Baufortschritts machen, aber der Wind ließ ausgedehnte Aufnahmen einfach nicht zu. Befürchtete, er weht mir die Kamera mitsamt Stativ um. Also einpacken.

Bin durch die Hafencity, – schrecklich an einem Sonntag -, nach St. Pauli, wo ich mir das „Müllprojekt“ ansehen wollte. Nach gefühlt mehreren Jahren wieder etwas, das nach Handlungskunst klang. Dennoch fehlte mir schon gestern abend die Lust, zur Eröffnung zu gehen. Lag es daran, dass den Tag zuvor auch 2025ev so öde war? Jedenfalls kam ich auf diesen Recylinghof an der Feldstraße und alles dort rief gleich mir zu: Kunst! Überall Hinweisschilder auf Ausstellungsgegenstände und Künstler. Wenn man Kunst außerhalb des musealen Kontextes zeigt, muss man dann wieder groß Kunst dranschreiben? Ich hatte gehofft, es wäre schwieriger und herausfordernder gewesen, festzustellen, was Kunst ist und was nicht.

Bin frustriert davon und hab bei mir auf dem Balkon gegrillt.

  

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