Falsterhus im Februar

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Haus im Nebel

Ein paar Tage in der Einsamkeit auf dem dänischen Land. Als ich Freitag abend in der Dunkelheit ankam, war das Haus leer und eiskalt. Zum Glück war die neue Heizung auf einen Knopfdruck hin aktiviert und auch der große Ofen im Wohnzimmer loderte im Nu.

Ich hab dann in der Ostwohnung das ‚Quittenzimmer‘ bezogen. Als das kleinste sollte es hoffentlich schnell warm werden. Auch der gußeiserne Herd in der Küche machte keine Probleme. Ihn hatte ich noch nie in Betrieb.

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Nebelfeld

Die ersten Tage herrschte dichter Nebel, der die Landschaft nur erahnen ließ. Die Luft war von allerkleinsten Wassertröpfchen durchsetzt, was dem Fotografieren erhebliche Grenzen setzte. Ich hatte die Hasselblad dabei und wollte sie diesen Umständen aber lieber nicht aussetzen.

Umso lieber die Zeit am Ofen. Tee trinken und lesen. Clement Greenberg, ‚Die Essenz der Moderne‘, ausgewählte Texte. Ich hatte noch nie etwas von Greenberg, dem bedeutenden amerikanischen Kunstkritiker gelesen. Durchaus empfehlenswert. Wenn er moderne Kunst als solche versteht, die fähig und willens zur Selbstkritk ist, dann entspricht das weitgehend meiner eigenen Auffassung.

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Landschaft in weiß…

Und dann kam nach einigen Flocken am Montag über Nacht der Schnee. Das geht auf einer Insel ganz schnell. Hab an dem Tag das Haus gar nicht verlassen, hab nur am Ofen gesessen, den ich sehr zu schätzen wußte.

Am Mittwoch dann Abreise. Stand im Schnee auf der Dorfstraße bis der Bus kam, der mich durchs weiße Feld zum Bahnhof brachte. In deutschen Landen dann alles wieder weg…

(Fotos soweit…)

  

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