Fotos entwickeln

Unfertiges Foto

Unfertiges Foto

Dass es momentan auf dem Blog nicht recht weiter geht, liegt an den Segnungen der modernen Technik. Teils. Früher war man bei der digitalen Fotografie glücklich, wenn man sofort das Bild zu sehen bekam. Und die Notwendigkeit, einen analogen Film erst ins Labor schicken zu müssen, die ärgste Zumutung.

Heute wird wieder ‚entwickelt‘. Das Bild in der Digitalkamera ist als RAW (roh) nur noch der Ausgangspunkt für einen ganze Reihe von Bearbeitungsschritten. Belichtung, Kontrast, Farbtemperatur, Ausrichtung, – das ist alles fast beliebig interpretierbar, so dass der Fotograf (wieder) mehr Zeit hinter als vor der Kamera agiert.

Das geht zwar schneller als früher im Labor, bei mehr als 200 Fotos (und das ist eigentlich nicht so viel), die ich in Schweden aufgenommen habe, bin ich über Tage mit der Bearbeitung der Bilder beschäftigt.

Hinzu kommt noch, dass ich alle Fotos noch an einen besonderen Ort hochlade und dort mit Bildunterschriften und Schlagworten versehe. Auch das nimmt Zeit in Anspruch. Ich könnte die Fotos auch gleich ins Blog laden, was durchaus den Vorteil hätte, dass sie in WordPress auch in verschiedenen Auflösungen für entsprechende Geräte bereitgestellt werden. Bei der Vielzahl der Fotos, die ich aufnehme, bin ich aber froh, wenn sie an einem Ort versammelt und zum Beispiel auch durchsuchbar sind. Manchmal komme ich auch im Blog auf die Idee, ein Bild nochmals durch ein anderes auszutauschen. Da es sich an einem externen Speicherplatz befindet, muss ich nur den Link ändern und nicht mehr ein anderes Bild erneut hochladen.

In der Regel habe ich zwischen den Blogbeiträgen genügend Zeit für all diese Prozeduren. Wenn allerdings eine größere Anzahl von Bilder, wie nach einem Urlaub, zu bearbeiten sind, kommt die Sache ins Stocken.

Ich bitte daher noch um Geduld.

  

4 Gedanken zu „Fotos entwickeln

  1. dirk

    Du bearbeitest dein Bilder? Hätte ich nicht gedacht. Was meinst du mit Ausrichtung? Der Bildausschnitt?
    „was durchaus den Vorteil hätte, dass sie in WordPress auch in verschiedenen Auflösungen für entsprechende Geräte bereitgestellt werden.“
    Das klingt als würde WordPress sie von alleine runterschrauben um dem Nutzer wenn er zb. mit einem Mobile Device die Seite aufruft, eine schnellere Ladezeit zu bieten. Ist das so?
    In welcher Größe und Auflösung lädst du die Bilder auf dem Blog hoch? Ich versuche sie immer so klein wie möglich zu machen (90 – 150kb)

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  2. Stefan B. Adorno Beitragsautor

    Mit Ausrichtung meine ich die Korrektur stürzender Linien in der Architekturfotografie. Den Bildausschnitt bearbeite ich nie.

    Ja, WordPress macht das seit ein paar Versionen automatisch. Allerdings scheint das Verfahren unterschiedlich abzulaufen. Bei Deinem Blog sieht der Quelltext anders aus, als bei mir. Hab keine Ahnung wieso.

    Ich lade die Bilder in der Regel gar nicht direkt ins Blog, sondern verlinke sie von einer externen Seite. Dadurch halte ich ua. mein Blog klein.

    Wenn Du die Bilder aber direkt ins Blog lädst, dann musst Du sie nicht unbedingt vorher klein rechnen. Dafür gibts jede Menge PlugIns. (Falls Du nicht schon eins benutzt…)

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    1. Dirk

      Ich rechne die Bilder alle einzeln manuell klein. Eine Heidenarbeit. Die Idee es über Ipenity laufen zu lassen ist gut. Ich frage mich ob es die Ladezeiten in irgendeiner Form beeinträchtigt werden, wenn sie bei Ipernity in hoher Auflösung hinterlegt sind.
      Hast du dort einen dieser Club-Tarife? Oder kommt man auch ohne hin?

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  3. Stefan B. Adorno Beitragsautor

    Bei Ipernity sind nur die letzten 200 Fotos kostenlos. Ich bin im Club, weil ich ja auch sonst da Fotos ablege.

    Ob die Ladezeiten beeinträchtigt werden, lässt sich nicht ohne weiteres sagen. Bei mir wirkt sich das aufgrund der geringen Seitenaufrufe nicht negativ aus.

    Du müsstest vielleicht mal einen Test machen. Wobei der ja nur für eine einzelne Seite gilt.

    Ansonsten gibt es eben diverse Plugins, die Deine Bilder klein rechnen. Auf jeden Fall besser, als es händisch machen.

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