Mit der Fähre von Kiel nach Göteborg

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Gut eingepackt mit Regenjacke an Deck der Fähre

Nachdem ich schon im letzten Jahr gute Erfahrungen mit der Fähre von Travemünde nach Malmö gemacht hatte, wollte ich auch dieses Jahr den Seeweg nach Schweden nehmen. Diesmal auf einer anderen Strecke, Kiel – Göteborg.

Fast alles hängt bei einer solchen Überfahrt am Wetter. Zumal das Schiff in Kiel schon früh am Abend abfuhr. Bei warmen Sonnenschein wäre der Aufenthalt an Deck eine feine Sache gewesen. Dementgegen wars grau, windig und nieselig. Ich stand wie manche andere Passagiere unschlüssig auf dem Hinterdeck, duckte mich gegen den Wind und nippte lustlos an meinem Bier. Die süßliche schwedische Popmusik regte zur Bewegung an, allerdings eher, um nicht noch weiter auszukühlen, statt gute Stimmung zu verbreiten.

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Nichts los an Deck

So bin ich dann schon um 22:00 in meiner Kabine verschwunden, denn mit Sternenhimmel und so war sowieso nichts. Das restliche Angebot an Bord ist auf drögen Konsum ausgerichtet.

Ankunft in Göteborg am nächsten Morgen um 9:15. Gute Zeit, nur bei ausgebreitetem Nieselregen war in der Stadt nichts zu holen. Ich blieb am Bahnhof hängen, bis mein Zug nach Jönköping kam. Die Fahrt mit der Regionalbahn dauerte trotz kürzerer Strecke länger als von Malmö aus, war aber ebenso teuer.

Ich denke, ich nehme nächstes Jahr wieder den Weg über Travemünde.

  

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