Wiedersehn im Laubenland

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Einladung zum Gemüsetanz bei Torsten Bruch

Vor 2 Jahren gabs diese wunderbare Ausstellung in den Altonaer Kleingärten. Und jetzt eine erfreuliche Wiederholung am gleichen Ort.

Wie schon beim letzten Mal bestand mein Hauptvergnügen darin, in dieser niedlichen Umgebung zwischen Kunst und anderen Niedlichkeiten zu unterscheiden, wobei ich dazu neigte, manche Gärten und manche Hütten niedlicher zu finden als die Kunst.

Freundin schrieb eben:

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Auf die Ära der Jägerzaun-Kurzrasen – Gartenzwerg – Abstellmöbelkammer (Gartenhaus) – Pflegeleichtigkeit,
folgt die Ära Wachsrasen – Blumensalat – Einfachheits-non cultivierung, laissez-faire.

Das ist halt das Problem in einer Umgebung, die schon einen hohen Reizwert besitzt und sich gegenüber der Kunst selten zurückhält.

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Diese Hütte ist jetzt Kunst! –> weitere Fotos

Ich dachte, wenn es fortan immer nur Ausstellungen in Kleingärten gäbe, nähme man sie am Ende nicht mehr als ein Hintergrundrauschen wahr. Auch die weissen Wände sind nur historisch kontingent.

Trotzdem wars besonders schön beim devoten Gemüsen von Torsten Bruch und seinem zierlichen Tanz.

Such happy was that garden-state / that man there walked without a mate.

(Andrew Marvell)

  

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