Ethnografie Große Bergstraße

Ellen Bareis beim Vortrag

Ellen Bareis beim Vortrag

Im Rahmen des Ausstellungsprojektes von Johanna Klier nahm ich heute abend an einer enthografischen Übung mit Ellen Bareis von der Hochschule Ludwigshafen teil.

Der Einführungsvortrag zu den Raumvorstellungen von Henri Lefebvre (Recht auf Stadt) war leider aus Zeitgründen sehr sehr gerafft und meiner Ansicht nach für die anschliessenden ethnographische Beobachtungen nur bedingt hilfreich. So nahm ich nur die recht vage Anregung mit, mich mit einer Frage einem kleinen visuellen Ausschnitt der Große Bergstraße zu widmen und dort für 10 Minuten Notizen zu machen.

Ich wählte den direkt neben der Ausstellung liegenden NETTO Markt.

Netto Markt Große Bergstraße

Netto Markt Große Bergstraße

Netto Markt: Die Tür ist eine Schleuse. Wie am Flughafen. Es kommt immer die falsche Person heraus.

Die Menschen sterben nicht, sie gehen ins Warenhaus. Zielstrebig…. Sie wissen schon wohin… Es gibt keinen Zweifel oder Zögern.

Der Frau fällt das Fahrradschloß aus der Hand.

Ein ganz Dicker kommt heraus. Niemand wirkt „normal“, oder wie ich.

Aber die Fassade (des Marktes) ist normiert, = spiessig. Extrem! Die Kunden sind es nicht, oder genau darin anders zu sein.

Fahrräder stehen angelehnt mit Taschen und Tüten bepackt.

Wir sprachen im Anschluß über unsere Beobachtungen. Jede/r hatte ein kleines Poem fabriziert.

Später noch in kleiner Runde zum Chinesen nach St.Pauli. Ich hatte seltsame Knödel. Als ich nach Hause kam, war der DSL Anschluß immer noch gestört.

  

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