BuchDruckKunst

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Ich war heute auf der Buch Druck Kunst, der 9. Norddeutschen Handpressenmesse. Im Museum der Arbeit in Barmbek. Ich hab nicht nur ein Faible für Druckkunst, ich wollte auch meinen Horizont erweitern und mal aus dieser unerfreulichen Kunstschiene ausbrechen.

Verstörendes konnte ich nicht bemerken. Man meint es gut. Das ist wahrscheinlich die angemessene Haltung gegenüber einem im Aussterben befindlichen Medium. Im Konservatorischen lebt sichs behaglich und kommod.

Lange her sind die Zeiten, als Stefan George und Melchior Lechter im Buchdruck den Anspruch auf Avantgarde verkörpern konnten.

Die Buchkunst, wie sie sich auf der Messe präsentierte, erschien mir wie ein eigener Kosmos, der zur eigentlichen Gegenwartskunst wenig Verbindung hält. Profane Kreativität? Somit war ich dort nicht verkehrt.

  

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