Warteschleife

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Anleger am Museumshafen Altona

(Tag 33) Fortsetzung des spätsommerlichen Sonnenscheins. Ich würde ihn gern in vollen Zügen geniessen, wenn ich nicht zum Warten verdammt wäre. Erst im Laufe des Sonntags werde ich erfahren, ob ich Aussicht auf ein Zimmer für mehrere Monate habe. Immerhin konnte ich erreichen, dass mir in der Zwischenzeit ein anderes Zimmer nicht entgeht. Damit hätte ich wenigstens den Oktober gesichert.

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Nachmittags an die Elbe gefahren. Es gibt eigentlich bis Teufelsbrück keinen anderen Ort am Wasser, der mir wirklich läge. Zögere lange mich an den Anleger am Museumshafen Altona zu setzen.

Am Abend weile ich auf der Bank vor der Frise, als Sabine vorbeikommt und mich und die indische Gastkünstlerin zu einer Galerientour einlädt. Das mag ich so an Ottensen und der Frise, kurze Wege, kurze Kontakte. Genau das brauch ich im Moment.

Bleibe gleich bei der Galerie Kammer hängen, weil ich dort unerwartet auf einen Studienkollegen aus alten HfBK Zeiten treffe. 20 Jahre nicht mehr gesehn. Immer noch sympathisch. Schön.

  

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